Anfänge einer anderen Welt

Jeden zwei­ten Sonn­tag. Die Ver­le­sung der hoch­of­fi­zi­el­len Nach­rich­ten der Sen­der­grup­pe Alpen­land im Radio war vor­bei. Es war etwa 20 Uhr 15. Unse­re Ner­ven waren straff gespannt, wie eine Gitar­ren­sai­te. Das Abend­essen war geges­sen. Wir Kin­der durf­ten still und lei­se zuhö­ren. Fern­se­hen? Was war das für ein Begriff? In die Fer­ne sehen – das war ja nicht der Rede wert, das taten wir bei­na­he minüt­lich. Ansons­ten gab es nur das “Kastl” da mit den vie­len Sen­der­na­men und Orten und dem Laut­spre­cher und den Knöp­fen zum Ein- und Aus­schal­ten und der Sen­der­su­che und dem berühm­ten grü­nen “magi­schen Auge”. Am Sonn­tag-Abend waren die Stra­ßen men­schen­leer, die Gast­häu­ser und Cafés. Nur wer nichts zu tun hat­te, konn­te es sich leis­ten, nichts zu tun als zuzu­hö­ren. Und fast alle hat­ten nichts ande­res zu tun, als hin­zu­hö­ren. Bei “Wer ist der Täter” oder “Gestat­ten, mein Name ist Cox”. Das waren die “Stra­ßen­fe­ger” von damals. Auch ich hing mein Ohr in Rich­tung Laut­spre­cher und ahn­te nicht, dass ich Jah­re spä­ter selbst als “Hal­lo, hier Hotel Sacher, Por­tier!” in der Kri­mi­nal­rät­sel­se­rie hör­bar wer­den soll­te. Gemein­sam mit “Kom­mis­sar” Hans Dolf und einem mei­ner Pro­fes­so­ren, sei­nem “Assis­ten­ten” Rudolf Buc­zo­lich. Unge­fähr um die­se Zeit erstand ich auch ein Stuz­zi-Ton­band­ge­rät. Mit finan­zi­el­ler Hil­fe mei­ner Eltern. Damit begann für mich die Zeit der Expe­ri­men­te mit Mikro­fon und vie­ler­lei All­tags-Abfall. Zei­tun­gen zum Bei­spiel wur­den zu mar­schie­ren­den Kolon­nen. Mei­ne Lip­pen wur­den zu Sturm oder gar Orkan, wur­den zu säu­seln­dem Wind. Pis­to­len, Maschi­nen­ge­weh­re, Bom­ben­ab­wür­fe und anschlie­ßen­de Tref­fer, Explo­sio­nen gemein­hin, die Rufe von Vögeln, das Brem­sen von Kfz, Fahr­rä­dern, knack­sen­de, kra­chen­de und bren­nen­de Bal­ken, Schrit­te in allen Varia­tio­nen, Moto­ren­ge­räu­sche. Mit einem Wort: ich wur­de zum Geräusche­ma­cher. Ohne es zu wis­sen. Es gab sol­che Men­schen auch damals schon. Nur hat­te ich kei­ne Ahnung davon. Mei­ne Eltern wuss­ten von die­sen sel­te­nen Beru­fen und lie­ßen mich gewäh­ren, lie­ßen mich wei­ter­ent­wi­ckeln, schu­fen Bezie­hun­gen.
So erfuhr ich, dass man­ches künst­lich Geschaf­fe­ne echt klingt, bes­ser klingt, bes­ser jenes illus­triert, was man aus­drü­cken möch­te. Und dass die vie­len klei­nen Schil­de­run­gen ein Werk erge­ben, ein Oeu­vre. Aus heu­ti­ger Sicht kann die­ses Oeu­vre alles sein bis hin zur Vir­tu­al Rea­li­ty, ein Kon­glo­me­rat aus Ton, Bild, Film, Ani­ma­ti­on. Mein klei­nes impro­vi­sier­tes Mini-Ton­stu­dio hat­te ein Fens­ter zur Stras­se hin­aus. Was dazu führ­te, dass so man­cher Pas­sant erschrak oder erschro­cken vor­sich­tig zurück­kam, um sich zu ver­ge­wis­sern, dass in die­sem Hau­se alles mit rech­ten Din­gen zuging. Ich beschäf­tig­te mich offen­sicht­lich mit Din­gen, die mit den Zei­ten von damals nicht ganz kom­pa­ti­bel waren. In den Köp­fen der Erwach­se­nen war der zwei­te Welt­krieg hei­misch. Er fand statt. Noch immer. Ich war dabei, dies für die nächs­ten Jahr­zehn­te zu akzep­tie­ren. Zumin­dest die Akzep­tanz zu erler­nen. Es war bei­na­he unmög­lich Erwach­se­nen begreif­bar wer­den zu las­sen, dass ich mit mei­nen Freun­den zu jenen gehör­te, die erst­mals in der Geschich­te Euro­pas kon­flikt- und kriegs­frei leben woll­ten, fried­lich mit­ein­an­der leben woll­ten, mit allem, was kon­flikt- und kriegs­frei­es Er-Leben ermög­lich­te, und wenn es nur ein “Geräusche­ma­chen” wäre. Wovon wir aller­dings nicht die gerings­te Ahnung hat­ten war, dass es da ein paar Leu­te im geteil­ten und natio­na­lis­tisch ange­hauch­ten Euro­pa gab, für wel­che genau die­se Gedan­ken schwers­te Arbeit bedeu­te­ten. Näm­lich die­se Gedan­ken Rea­li­tät wer­den zu las­sen. Auch heu­te noch. Im Jah­re 2017.
In der Gegend von Voits­berg in der West-Stei­er­mark ent­springt ein Flüss­chen namens Kai­nach. Es mäan­driert sich hin bis Wil­don. Dort ergießt es sich in die Mur. An hei­ßen Som­mer­ta­gen war es rich­tig erfri­schend, sich den Mäan­dern hin­zu­ge­ben, kilo­me­ter­lang sich von den Flu­ten trei­ben zu las­sen und für den Rück­weg zu den Fahr­rä­dern nur einen Bruch­teil der Schwimm­stre­cke zu benö­ti­gen. Mit den Gefah­ren die­ses Wild­fluß­ba­dens oder ‑schwim­mens hat­ten wir natür­lich ganz empi­risch umge­hen gelernt. Mit den Aus­brü­chen oder Umbrü­chen des Mäan­derns, wel­ches ja den Ver­lauf des Flus­ses stän­dig ver­än­der­te, damit auch immer wie­der neue Gefah­ren­stel­len bil­de­te, neue Wir­bel und Ver­wir­be­lun­gen, neue Sog­stel­len. Ein­mal, ein ein­zi­ges Mal saug­te mich die Kai­nach bis auf ihr Bett hin­un­ter. Woll­te mich in ihr Bett zwin­gen. Das ging sehr, sehr schnell. Ich sah nur Was­ser rund um mich her. Was­ser das sich dreh­te. Ich wuss­te nicht mehr, wo oben und unten war, links oder rechts. Rund um mich her war das Cha­os aus­ge­bro­chen. Ich ver­bat mir das Atmen, hielt mit aller Kraft die Äug­lein offen, spür­te einen leich­ten Schlag auf mei­ne rech­te Schul­ter, wor­auf es rasch wie­der auf­wärts ging. Die Kai­nach woll­te mich nicht, ver­schmäh­te mich. Ich war ihr offen­sicht­lich zu uner­fah­ren. Sie warf mich aus ihrem Bett. Das Baden in der Kai­nach war ein Aben­teu­er. In Erman­ge­lung von Kanus schwam­men wir ganz ein­fach. Und genos­sen es, das Spiel mit dem strö­men­den Was­ser, das sich-Trei­ben-las­sen unter dem Ufer­be­wuchs, laut­los und still. Der Gang durch die Äcker zurück zu unse­ren Rädern. Die Fasa­ne, die ein paar Meter wei­ter flüch­te­ten, Hasen die das sel­be taten, Männ­chen mach­ten, nach uns sahen, wei­ter hop­pel­ten. Wir lagen im grü­nen Schat­ten, träum­ten ins Blaue hin­auf, von wei­ßen Wol­ken­for­ma­tio­nen unter­bro­chen, neben uns gur­gel­te und plät­scher­te das Flüss­chen. Es war fried­lich. Tat­säch­lich. Und am Abend setz­ten wir uns auf unse­re Räder und fuh­ren heim. Fried­lich. Und wenn es nur ein­mal im Monat war. Wir erfuh­ren, was es bedeu­te­te.
Wir erfuh­ren aber auch was es bedeu­te­te wenn wir zu früh nach einem Unwet­ter nach Dobl kamen, zur Kai­nach. Da stan­den die Äcker noch unter Was­ser, da trie­ben auf­ge­dun­se­ne Tier­kör­per im rei­ßen­den Fluss. Man­cher­orts blie­ben sie im Ufer­ge­strüpp hän­gen und warn­ten den beob­ach­ten­den Men­schen. Irgend­wo hat­ten sich neue Mäan­der gebil­det. Und wenn sich wie­der alles nor­ma­li­siert hat­te, war der gan­ze Fluss mit weni­gen Ver­än­de­run­gen “wie sonst”.
Auf dem Weg von und zur Kai­nach kamen wir auch immer an einem Fabriks­ge­bäu­de vor­über auf dem in blau­en Let­tern ganz groß “AVL – List” zu lesen war. Sonst nichts. Umge­ben war das Gebäu­de von unge­pfleg­tem Gestrüpp, das gan­ze Anwe­sen war unschein­bar und men­schen­leer, so schien es. So unschein­bar, dass ich immer wie­der ver­ges­sen hat­te zu fra­gen, was das sei, die­ses “AVL”. Irgend­wann fiel es mir dann doch wie­der ein. Mei­nem Vater jedoch sag­ten die drei Buch­sta­ben etwas. AVL hät­te was mit der Ent­wick­lung von Moto­ren für Autos was zu tun, er glau­be es hät­te irgend­was mit Die­sel­tech­nik zu tun. AVL sei für Öster­reich sehr wich­tig und ich wür­de in Zukunft noch viel von AVL hören. Alles was mir mein Vater sag­te, habe ich mir gemerkt. Auch Din­ge, die zu ver­ges­sen waren. Kein Zwei­fel. Aber meis­tens hat­te er recht. So war es auch bei AVL. AVL hat immer aus Graz her­aus erfolg­reich an ande­ren, neu­en Wel­ten gebas­telt. Die “Show” war für AVL zwei­fel­los weni­ger wich­tig als Leis­tung. Und die wur­de ganz offen­sicht­lich erbracht. Hin und wie­der hör­te man oder las etwas über AVL. Still und heim­lich ist die­se Fir­ma heu­te welt­weit tätig – mit Haupt­quar­tier in Graz.
In unse­rem Geschäfts­lo­kal waren eini­ge Rega­le dem Tee reser­viert. Da stan­den dunk­le, etwa fünf Zen­ti­me­ter hohe Dosen auf denen die Wor­te “blen­ded” und “high­land” zu ent­zif­fern waren und “Cey­lon”, in gold­far­be­nen Let­tern. Das Design war schon sehr exo­tisch. Auf jeden Fall beein­druck­ten mich die­se Tee­dös­chen sehr. Und ich blät­ter­te in den Atlan­ten, such­te nach Cey­lon, blät­ter­te in mei­nem Lexi­kon und fand die­se Insel süd­lich von Indi­en. Ich las von Tee­plan­ta­gen im Berg­land und davon, dass hier ein ganz beson­de­rer Tee wach­sen soll­te, als Ergeb­nis von Kli­ma und Boden. Also trank ich Tee aus Cey­lon. Wenn über­haupt. Denn meis­tens trank ich Kakao zum Früh­stück. Und der kam aus West­afri­ka – sag­ten mei­ne Eltern. Auf den “Bensdorp”-Packungen fehl­ten die Her­kunfts­an­ga­ben. Für “Bens­dorp” war der hol­län­di­sche Ein­druck ent­schei­dend. Obwohl die Boh­nen weiß-Gott-woher kamen. Jeden­falls stand ich Jah­re spä­ter tat­säch­lich auf Sri-Lan­ki­schem Hoch­ge­birgs-Tee­plan­ta­gen-Boden. Aus dem eng­li­schen Cey­lon war eine selb­stän­di­ge Nati­on Sri Lan­ka gewor­den. Und es war eine Pau­se ein­ge­tre­ten in den stän­di­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Sin­gha­le­sen und Tami­len. Der Tou­ris­mus fla­cker­te für ein paar Jähr­chen wie­der auf und einer der Beauf­trag­ten der dama­li­gen Regie­rung führ­te mich ver­trau­ens­voll süd­öst­lich von Gal­le in den Dschun­gel der drit­ten Genera­ti­on – wie man fach­lich die­se Art benams­te – , um mir die Über­res­te eines im Bür­ger­krieg gespreng­ten Groß-Bun­kers zu zei­gen, der im Begrif­fe stand von der vita­len Vege­ta­ti­on wie­der zurück­ge­holt zu wer­den in zivi­le Exis­ten­zen. Von kleins­ten Wür­zel­chen bis hin zu meter­di­cken Gewäch­sen wur­de der Beton zer­fres­sen, über­all­hin dran­gen die höl­zer­nen Schlin­gen und Schlan­gen, übten unmensch­li­chen Druck aus und lie­ßen den Beton zer­rei­ßen. Türen und Luken und Fens­ter waren bereits ver­schlos­sen. Die Wur­zeln quol­len über­all­hin, es gab kein Hal­ten für sie. Dass es hier gebrannt hat­te, dass es Explo­sio­nen gege­ben hat­te war noch an den Spu­ren des Sen­gens und Bren­nens, des Pos­ten-Nie­der­ma­chens nach­zu­voll­zie­hen. Aber rings­her­um und ‑umher war Nichts als der Lärm der Wald­be­woh­ner. Das Schrei­en der Papa­gei­en, Krä­hen und Äff­chen, das Grun­zen und Schnau­ben der Wild­schwei­ne. Fried­lich aber laut. Domi­nant fried­lich. Unüber­hör­bar.
In Kan­dy, der ehe­ma­li­gen Haupt-Stadt Sri Lan­kas im Hoch­ge­bir­ge, hat­te ich in die­sen Tagen des Frie­dens den all­täg­li­chen Frie­den der Reli­gio­nen erle­ben dür­fen: Dem Palast des bud­dhis­ti­schen “Zahns” gegen­über befin­det sich ein Tem­pel der Hin­dus. Auch die­sen habe ich besucht. Es war schon dun­kel und über­all brann­ten die Feu­er. Die Pries­ter führ­ten mich bereit­wil­lig durch ihr Hei­lig­tum bis hin zum Aller­hei­ligs­ten. Mit Fackeln beleuch­te­ten sie alles, was mich inter­es­sier­te und weit­aus mehr noch, brach­ten wah­res Licht ins Dun­kel. Sie befeu­er­ten das Buch der Veden, ver­such­ten mir rade­bre­chend den Inhalt eini­ger Text­stel­len näher zu brin­gen. Klär­ten mich über die Sym­bo­lik eini­ger Figu­ren auf, die da in Nischen und im Fla­cker­schein des Feu­ers wie­der erstan­den. Mei­ne Beglei­ter frag­ten am Ende der Füh­rung nach mei­nem per­sön­li­chen Glau­ben und gelei­te­ten mich bis zur pro­tes­tan­ti­schen Kir­che in ihrer Nach­bar­schaft. Sie brach­ten mich “nach Hau­se”. Ich war gebor­gen. Schon wäh­rend des Geleits in der sri-lan­ke­si­schen abend­li­chen Fins­ter­nis.
Eben­so tat sich ein gigan­ti­sches Tor auf, als ich es end­lich geschafft hat­te, die müh­sa­me Klet­te­rei auf Sigi­ri­ya hin­ter mich zu brin­gen. Und das in die­sen Jah­ren gleich zwei Mal! Damals gab es noch kei­ne tech­ni­schen Auf­stiegs­hil­fen. Damals gab es nur wacke­li­ge, offen­sicht­lich mit Hanf­sei­len ver­bun­de­ne Holz­stan­gen, die einem das Besich­ti­gen der “Wol­ken­mäd­chen” erleich­tern soll­ten. Und ganz nach oben gab es über­haupt nichts, nur erkal­te­te Mag­ma und ein­hei­mi­sche Hel­fer­leins. Da muss­te man noch Fuß vor Fuß set­zen, in klei­ne Mag­ma- oder Basalt-Del­len tre­ten und schwin­del­frei sein, um in den Genuss des Pan­ora­ma-Aus­blicks über den Dschun­gel zu kom­men. Auf die­sem Fel­sen zu ste­hen, mit­ten in den Über­res­ten der Fes­tung, über den Dschun­gel mit sei­nen Seen zu bli­cken, ließ Erha­ben­heit spü­ren, hob mich für kur­ze Zeit in un-beschreib­ba­re Dimen­sio­nen.
In der Mimo­sen-Wie­se ging es mir genau­so. Dort stand ich ganz allei­ne. Auf Geheiß mei­nes sri-lan­ki­schen Beglei­ters. Sol­che Wie­sen durf­ten nicht betre­ten wer­den. Ich durf­te und muss­te sogar. Die Mimo­sen zeich­ne­ten mei­ne Spur nach, ver­schlos­sen ihre Blü­ten und erho­ben sich danach stolz und erha­ben. Sie gin­gen mit mir. Es war ein Schau­spiel. Und gleich­zei­tig fühl­te ich Leben von den Mimo­sen, von den Pflänz­chen unter mei­nen Füßen. Ich schloss die Augen, konn­te es anfangs nicht glau­ben. Aber es war Rea­li­tät. Mit geschlos­se­nen Augen konn­te ich die Mimö­schen leben­dig spü­ren. Am ande­ren Ende des Abhan­ges zur Wie­se sam­mel­ten sich jene aus aller Her­ren Län­der, denen es genau­so erging: Eine Wie­se zu sehen die spür­bar und sicht­bar Leben atme­te. Ich durf­te sie noch dazu erle­ben.
Als ich noch glaub­te “mei­ne” Gesell­schaft sei “mei­ne” Welt, als ich auch an die Tex­te glaub­te, die man­che Lie­der wei­ter­trans­por­tier­ten, war ich bit­ter ent­täuscht, als ich bemerk­te, dass es noch ande­re Gesell­schaf­ten gab, also ande­re Wel­ten und ande­re Hei­ma­ten, dass es Men­schen gab, die ganz woan­ders zu Hau­se waren. Das zu akzep­tie­ren dau­er­te nicht lan­ge. Nur die Dimen­si­on zu erken­nen, das erfor­der­te Zeit. Wer zählt sie auf, die vie­len, vie­len Hei­ma­ten. Wäre es nicht viel ein­fa­cher wenn Alle nur eine Hei­mat ken­nen wür­den? Wenn wir sagen wür­den: Unse­re Hei­mat ist die­ser blaue Pla­net. Er ist es mit Allem. Auch mit den Ver­än­de­run­gen. Den mini­ma­len Ver­än­de­run­gen der Erd­ach­se etwa. Die­ser blaue Pla­net bewegt sich mit uns. Oder bewe­gen wir viel­leicht sogar ein­an­der? Geben wir uns damit zufrie­den, mit dem Wis­sen um unse­re feh­ler­haf­te Ver­gan­gen­heit und dem Wis­sen dass wir wei­ter bewe­gen. Wir blei­ben nicht an einem Ort fest gefro­ren. Für immer und ewig. Auch wenn wir es uns noch so inten­siv wün­schen wür­den oder es uns ein­re­den las­sen wür­den, wie so man­che und immer weni­ger es ver­su­chen.

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