Von der “Suanapurc”, dem Schloßhotel “Sonnenburg” im Pustertal…

…ein euro­päi­sches musea­les Erlebnis.

Mit den fol­gen­den Bil­dern will ich nur sagen, dass es vie­le Hun­dert­tau­send von Men­schen gibt, denen die­ser Kon­ti­nent die EU ver­dankt. Kaum hat­te sich das Grau­en und das Abscheu­li­che der bei­den Welt­krie­ge zumin­dest ober­fläch­lich ver­zo­gen, gin­gen die Über­le­ben­den dar­an aus Rui­nen ein Schloß­ho­tel zu bau­en, um mög­lichst Vie­len die Gele­gen­heit zu bie­ten, sich mit ihrem Lebens­ort und dem damit ver­bun­de­nen Her­kom­men zu beschäf­ti­gen.
Es ist grau­en­haft dar­an zu den­ken, wie vie­le poli­ti­sche und natio­na­le Gren­zen davor über­wun­den wer­den muss­ten, woll­te man quer durch Euro­pa fah­ren. Das heu­te Unfass­ba­re habe ich tat­säch­lich bis ins kleins­te Detail erlebt. Sogar der täg­li­che Wet­ter­be­richt in den Medi­en war ein offi­zi­el­ler, extrem natio­na­ler und loka­ler Wet­ter­be­richt, so, als wür­de Wet­ter eben nur natio­nal statt­fin­den. In Tirol etwa, aber nicht in Süd-Tirol, in Kärn­ten zum Bei­spiel, aber nicht in Jugo­sla­wi­en oder in Fri­aul. Das Wet­ter war öster­rei­chisch, hat­te öster­rei­chisch zu sein, her­aus­ge­ge­ben von der “Zen­tral­an­stalt für Meteo­ro­lo­gie und Geo­dy­na­mik”, jede Stun­de im Anschluss an die “Welt­nach­rich­ten”. Res­te davon las­sen sich auch heu­te noch erle­ben. Nie wer­de ich ver­ges­sen, wel­ches Echo damals aus­ge­löst wur­de, als das Stu­dio Kärn­ten und das Stu­dio Stei­er­mark (bei­de ORF) in der jewei­li­gen regio­na­len Hör­funk-Sen­dung “Mit Musik ins Wochen­en­de” einen spe­zi­el­len loka­len Wet­ter­be­richt ein­ge­führt hat­ten. Die­se Live­sen­dung lief jeden Frei­tag ab 17:10 Uhr. Für Kärn­ten gab der Chef der Flug­wet­ter­war­te Kla­gen­furt-Anna­bichl, Herr Dr. Gressl, Aus­kunft über das zu erwar­ten­de Wochen­end-Wet­ter. Er bezog das Wet­ter­ge­sche­hen in den benach­bar­ten Regio­nen mit ein, also das Wet­ter im heu­ti­gen Slo­we­ni­en, in Fri­aul-Julisch-Vene­ti­en und in Öster­reich. Die Lage in den Nach­bar­län­dern beein­fluss­te natür­li­cher­wei­se die Wet­ter-Wochen-End-Situa­ti­on in Kärn­ten und in der Stei­er­mark. Das war ein soge­nann­tes “Aha-Erleb­nis” für unse­re Höre­rin­nen und Hörer von damals. Der dicke rote sam­te­ne Vor­hang über das glo­ba­le Wet­ter­ge­sche­hen wur­de ein wenig geho­ben.
Wenn ich zuvor ein­mal zu Fuss oder mit dem Pferd ins nächs­te Tal muss­te, war ich ange­wie­sen auf die lokals­te Erfah­rung der Alt­vor­de­ren oder auf die eige­nen Wet­ter-Erleb­nis­se mit wel­chem Wet­ter auf die­ser Rei­se zu rech­nen sei, wie scheint das Wet­ter dort zu sein, was ist dort zu erwar­ten? Heu­te kann ich mir das Wet­ter der Flug­stre­cke von Graz nach Mün­chen oder von Wien nach Bang­kok wei­ter nach Peking gra­fisch anzei­gen las­sen, in allen Schich­ten und Höhen­la­gen, mit und ohne Pro­fi­le der betref­fen­den Erd­ober­flä­chen, den Sät­ti­gungs­grad der Atmo­sphä­re mit Wüs­ten­staub, Schwe­fel­di­oxid o.ä.
Die­se fol­gen­den Bil­der kön­nen nur den Ein­satz der Fami­lie Knö­tig andeu­ten. Sei­nen augen­blick­li­chen Höhe­punkt im Jahr 2020 hat er mit der Süd­ti­ro­ler Kron­platz-Gesell­schaft und dem Muse­ums­pro­jekt Rein­hold Mess­ners erreicht.

Das Cover des mittlerweile vergriffenen Buches. Die Gebäude zwischen dem Berg und der Mündung der Gader, die sich da aus den Dolomiten hervorgräbt, in die Rienz stehen heute noch. Beinahe unverändert.
Das Cover des mitt­ler­wei­le ver­grif­fe­nen Buches. Die Gebäu­de zwi­schen dem Berg und der Mün­dung der Gader, die sich da aus den Dolo­mi­ten her­vor­gräbt, in die Rienz ste­hen heu­te noch. Bei­na­he unverändert.
Das Pustertal inklusive Seitentäler steckt voller Geschichte und selbstbewußter Tradition. Ein paar Meter von der Sonnenburg entfernt stolpert man bereits über die Trächtigkeit der Historie. - Bild: Nicole Nell
Das Pus­ter­tal inklu­si­ve Sei­ten­tä­ler steckt vol­ler Geschich­te und selbst­be­wuß­ter Tra­di­ti­on. Ein paar Meter von der Son­nen­burg ent­fernt stol­pert man bereits über die Träch­tig­keit der His­to­rie. – Bild: Nico­le Nell
Ein Kirchlein in unmittelbarer Nachbarschaft der Sonnenburg: St. Johann im Spital. Trotz aller Digitalisierung stösst man in Süd-Tirol überall auf gepflegte und gelebte Tradition. - Bild: Nicole Nell
Ein Kirch­lein in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft der Son­nen­burg: St. Johann im Spi­tal. Trotz aller Digi­ta­li­sie­rung stösst man in Süd-Tirol über­all auf gepfleg­te und geleb­te Tra­di­ti­on. – Bild: Nico­le Nell 
Blick von der Sonnenburg hinüber nach St. Martin, nach Gaderthurn. Die Gader, der Fluss unterhalb, kommt aus den Dolomiten. Sein Wasser ist charakteristisch milchig-weiss und vermischt sich knapp nach der Eisenbahnbrücke mit den humuröseren Fluten der Rienz. Die Bahnstrecke führt von Lienz bis nach Bozen. Die Fotos stammen aus April 2019.
Blick von der Son­nen­burg hin­über nach St. Mar­tin, nach Gader­thurn. Die Gader, der Fluss unter­halb, kommt aus den Dolo­mi­ten. Sein Was­ser ist cha­rak­te­ris­tisch mil­chig-weiss und ver­mischt sich knapp nach der Eisen­bahn­brü­cke mit den humurö­se­ren Flu­ten der Rienz. Die Bahn­stre­cke führt von Lienz bis nach Bozen. Die Fotos stam­men aus April 2019.
Der (Vorspeisen)-Saal der Äbtis­sin. In weni­gen Minu­ten wer­den sich die Gäs­te genuß­voll dem wid­men, was sich da alles anbie­tet. Die­ser Saal läßt aller­dings erah­nen, was sich da alles aus­ser­halb der übli­chen Mahl­zei­ten abge­spielt hat und was teil­wei­se auch über­lie­fert wor­den ist.
Das ist die legen­dä­re Für­stäb­tis­sin zu Son­nen­burg. Ihr Por­trät fand erst unlängst auf ver­schwie­ge­nem Wege heim. Heu­te begrüßt sie die Gäs­te des Schlos­ses vol­ler Demut im Foyer.
Ein Gespenst als Äbtis­sin von Heu­te, unru­hig im Gemäu­er umherwandernd…
Der Innenhof mit dem ehemaligen Zugang
Der Innen­hof mit dem ehe­ma­li­gen Zugang
Ein Gebilde aus Treppen und Treppchen und Gängen und Saal-ähnlichen Zimmern und Zimmerchen, Kammern und Kämmerchen und kuscheligen Ecken: Die Sonnenburg.
Ein Gebil­de aus Trep­pen und Trepp­chen und Gän­gen und Saal-ähn­li­chen Zim­mern und Zim­mer­chen, Kam­mern und Käm­mer­chen und kusche­li­gen Ecken: Die Sonnenburg. 
Der Stuhl der Äbtis­sin. Stra­te­gisch ide­al platziert…
Besucher und Gäste mussten gegen das Licht blinzeln. Auch heute noch bereitet dies so manchem Protokoll-Chef Kummer und Sorgen.
Besu­cher und Gäs­te muss­ten gegen das Licht blin­zeln. Auch heu­te noch berei­tet dies so man­chem Pro­to­koll-Chef Kum­mer und Sorgen.
Das Wasser aus diesem 30m-tiefen Ziehbrunnen konnte man bedenkenlos trinken - bis vor Kurzem noch.
Das Was­ser aus die­sem 30m-tie­fen Zieh­brun­nen konn­te man beden­ken­los trin­ken – bis vor Kur­zem noch.
Das "Wappen" der Sonnenburg. Dieses Signum findet man auch in Jerusalem. Unter diesem Zeichen trieb es offensichtlich ein Teil der Kreuzfahrer im Nahen Osten von heute.
Das “Wap­pen” der Son­nen­burg. Die­ses Signum fin­det man auch in Jeru­sa­lem. Unter die­sem Zei­chen trieb es offen­sicht­lich ein Teil der Kreuz­fah­rer im Nahen Osten von heute.
Die Empfangshalle mit den anschliessenden Räumlichkeiten und so manchem Sehenswerten. Ab dem Augenblick des Betretens beginnt die Faszination der Sonnenburg zu wirken.
Die Emp­fangs­hal­le mit den anschlies­sen­den Räum­lich­kei­ten und so man­chem Sehens­wer­ten. Ab dem Augen­blick des Betre­tens beginnt die Fas­zi­na­ti­on der Son­nen­burg zu wirken.
Der Gang dient als Verteiler zur Bar, zu den vielen Gaststuben und Speisezimmern, zu den Ruheräumen und den nötigen betriebswirtschaftlichen Räumlichkeiten.
Der Gang dient als Ver­tei­ler zur Bar, zu den vie­len Gast­stu­ben und Spei­se­zim­mern, zu den Ruhe­räu­men und den nöti­gen betriebs­wirt­schaft­li­chen Räumlichkeiten.
Ein Gangfenster mit Blick in den Innenhof des ehemaligen Klosters. Im April des Jahres 2019. In Bildmitte zu sehen ist auch der Zugang zum Hallenbad.
Ein Gang­fens­ter mit Blick in den Innen­hof des ehe­ma­li­gen Klos­ters. Im April des Jah­res 2019. In Bild­mit­te zu sehen ist auch der Zugang zum Hallenbad.
Auf dem Weg zum Saal der Äbtissin und zum Lese- und Ruheraum.
Auf dem Weg zum Saal der Äbtis­sin und zum Lese- und Ruheraum.
Der ehemalige Wohnbereich der Äbtissin, die Kemenate. Heute ein kuscheliges Bibliotheks- und Lesezimmer.
Der ehe­ma­li­ge Wohn­be­reich der Äbtis­sin, die Keme­na­te. Heu­te ein kusche­li­ges Biblio­theks- und Lesezimmer.
Zur ersten oberflächliche Orientierung benötigt man zunächst einmal ein- bis eineinhalb Stunden. Gleich nach der Ankunft empfehlenswerterweise... - Bild: Nicole Nell
Zur ers­ten ober­fläch­li­che Ori­en­tie­rung benö­tigt man zunächst ein­mal ein- bis ein­ein­halb Stun­den. Gleich nach der Ankunft emp­feh­lens­wer­ter­wei­se… – Bild: Nico­le Nell
Das Beste kommt von Oben - auch von der kostbaren vertäfelten Decke des Lesezimmers. Zirbenholz-Täfelung. - Bild: Nicole Nell
Das Bes­te kommt von Oben – auch von der kost­ba­ren ver­tä­fel­ten Decke des Lese­zim­mers. Zir­ben­holz-Täfe­lung. – Bild: Nico­le Nell
Eines der gemütlichen Speisezimmer. Die Küche kommt bereits ziemlich nahe an die "Hauben"-Küche heran. Sie bietet allerdings lokale historische Akzente. - Bild: Nicole Nell
Eines der gemüt­li­chen Spei­se­zim­mer. Die Küche kommt bereits ziem­lich nahe an die “Hauben”-Küche her­an. Sie bie­tet aller­dings loka­le his­to­ri­sche Akzen­te. – Bild: Nico­le Nell
Der Kamin wurde an Hand von aufgefundenen Scherben von einem Brixener Handwerksbetrieb nachempfunden und in mühsamer Handarbeit wieder hergestellt.
Der Kamin wur­de an Hand von auf­ge­fun­de­nen Scher­ben von einem Bri­xe­ner Hand­werks­be­trieb nach­emp­fun­den und in müh­sa­mer Hand­ar­beit wie­der hergestellt.
Das Kamin­zim­mer im Rund­blick. Son­nen­burg á la car­te. – Video: Nico­le Nell
Das Zirbenholz-Stüberl. Es ist den Stammgästen vorbehalten. Der Tisch rechts hinten ist jener Tisch, an dem 50 Jahre im Überschall-Flug vergingen. Nur 50 Jahre liegen zwischen einer ruinösen Sonnenburg und einer beeindruckenden Gastronomie. - Bild: Nicole Nell
Das Zir­ben­holz-Stüberl. Es ist den Stamm­gäs­ten vor­be­hal­ten. Der Tisch rechts hin­ten ist jener Tisch, an dem 50 Jah­re im Über­schall-Flug ver­gin­gen. Nur 50 Jah­re lie­gen zwi­schen einer rui­nö­sen Son­nen­burg und einer beein­dru­cken­den Gas­tro­no­mie. – Bild: Nico­le Nell
Der Eingang zwingt die Gäste sich in demutsvoller Haltung den Genüssen der Küche zu nähern. - Bild: Nicole Nell
Der Ein­gang zwingt die Gäs­te sich in demuts­vol­ler Hal­tung den Genüs­sen der Küche zu nähern. – Bild: Nico­le Nell
Die Geschich­te der Son­nen­burg kann man an sich vor­bei­zie­hen las­sen, indem man all­abend­lich die ori­gi­nal Decken­fres­ken im Fürs­ten­zim­mer auf sich ein­wir­ken läßt. Die­ses Zim­mer ist nur eines der vie­len Gästeräumlichkeiten.
Das Herz vol­ler Liebe…
Jeder und Jede in die­sem Zim­mer soll den aller­höchs­ten Segen erhalten…
ER beglei­tet Dich natür­lich durchs gan­ze Leben. Nicht nur Süd-Tiro­le­rin­nen und ‑Tiro­ler!
Natür­lich ist die Äbtis­sin auch im Fürs­ten­zim­mer mit dabei…
Auch dieses Fresko wurde gerettet. Es war den Süd-tiroler Wetter-Unbilden hilflos ausgeliefert. Günther Knötig hat es gerade noch solide eingehaust.
Auch die­ses Fres­ko wur­de geret­tet. Es war den Süd-tiro­ler Wet­ter-Unbil­den hilf­los aus­ge­lie­fert. Gün­ther Knö­tig hat es gera­de noch soli­de eingehaust.
Den Verehrerinnen von Hildegard von Bingen ist dieser Garten sicherlich ein Begriff. Zugang hatten nur jene, die für die Küche schufen und schufteten. Der Garten für die Apothekerinnen des mittalterlichen Leibes. Ein Garten auch für die unzählig vielen Seelen.
Den Ver­eh­re­rin­nen von Hil­de­gard von Bin­gen ist die­ser Gar­ten sicher­lich ein Begriff. Zugang hat­ten nur jene, die für die Küche schu­fen und schuf­te­ten. Der Gar­ten für die Apo­the­ke­rin­nen des mit­tal­ter­li­chen Lei­bes. Ein Gar­ten auch für die unzäh­lig vie­len Seelen.
Der Zugang ins geheime weltliche Paradies für all jene welchen lukullische Genüsse kein Fremdwort bedeuten... - Bild: Nicole Nell
Der Zugang ins gehei­me welt­li­che Para­dies für all jene wel­chen lukul­li­sche Genüs­se kein Fremd­wort bedeu­ten… – Bild: Nico­le Nell
Ohne Worte - Bild: Nicole Nell
Ohne Wor­te – Bild: Nico­le Nell
Natürlich darf auch im "Apothekengärtchen" ein Salettl nicht fehlen. In aller Ruhe und in frischer Luft die Zwischenmahlzeit genießen... - Bild: Nicole Nell
Natür­lich darf auch im “Apo­the­ken­gärt­chen” ein Salettl nicht feh­len. In aller Ruhe und in fri­scher Luft die Zwi­schen­mahl­zeit genie­ßen… – Bild: Nico­le Nell
Die Sonne wird hier wie in einem Brennspiegel konzentriert. Pflanzen und Pflänzchen gedeihen hier bestens. Und natürlich auch nützliche Insektlein... - Bild: Nicole Nell
Die Son­ne wird hier wie in einem Brenn­spie­gel kon­zen­triert. Pflan­zen und Pflänz­chen gedei­hen hier bes­tens. Und natür­lich auch nütz­li­che Insekt­lein… – Bild: Nico­le Nell
Der Apothekengarten im Süd-Tiroler April mit Salettl. - Bild: Nicole Nell
Der Apo­the­ken­gar­ten im Süd-Tiro­ler April mit Salettl. – Bild: Nico­le Nell
Sie duften schon, die Maiglöckchen im April... - Bild: Nicole Nell
Sie duf­ten schon, die Mai­glöck­chen im April… – Bild: Nico­le Nell
... und die Narzissen lassen sich auch nicht gerade lumpen! - Bild: Nicole Nell
… und die Nar­zis­sen las­sen sich auch nicht gera­de lum­pen! – Bild: Nico­le Nell
In aller Abgeschiedenheit kann der Gast hier diskutieren, verschwiegene Gespräche führen, oder planen, träumen oder einfach nichts tun, gar nichts... - Bild: Nicole Nell
In aller Abge­schie­den­heit kann der Gast hier dis­ku­tie­ren, ver­schwie­ge­ne Gesprä­che füh­ren, oder pla­nen, träu­men oder ein­fach nichts tun, gar nichts… – Bild: Nico­le Nell
Unheim­li­che Begeg­nung auf unse­rem Rund­gang für Freun­de der Pollen!
Ein Teil des Museums. Rechts sind noch die Überreste der Kirchenapsis zu sehen. Der Zugang zu den Katakomben erfolgt durch das Hüttelchen in der unteren Bildmitte. Dieser Teil wartet noch auf die richtige denkmal- und wetterschutzgerechte archiktonische Idee einer Überdachung. - Bild: Nicole Nell
Ein Teil des Muse­ums. Rechts sind noch die Über­res­te der Kir­chen­ap­sis zu sehen. Der Zugang zu den Kata­kom­ben erfolgt durch das Hüt­tel­chen in der unte­ren Bild­mit­te. Die­ser Teil war­tet noch auf die rich­ti­ge denk­mal- und wet­ter­schutz­ge­rech­te archik­to­ni­sche Idee einer Über­da­chung. – Bild: Nico­le Nell
Einer der vielen "Katakombenheiligen" der Klöster und Kirchen. Sie alle wurden als Reliquie verehrt und angebetet. Sie sind Zeugen einer Zeit, die man sich heute nur mehr schwer vorstellen kann, die aber einstens als Realität hingenommen wurd
Einer der vie­len “Kata­kom­ben­hei­li­gen” der Klös­ter und Kir­chen. Sie alle wur­den als Reli­quie ver­ehrt und ange­be­tet. Sie sind Zeu­gen einer Zeit, die man sich heu­te nur mehr schwer vor­stel­len kann, die aber eins­tens als Rea­li­tät hin­ge­nom­men wurde.
Was in diesen Jahren von Eltern und Sohn der  Familie Knötig alles geleistet wurde, das kann man nur nachvollziehen, wenn man die Geschichte der  Sonnenburg an Ort und Stelle versucht zu begreifen. Für den ersten oberflächlichen Rundgang in diesem musealen Schloss haben wir geschlagene 4,5 Stunden benötigt!
Was in die­sen Jah­ren von Eltern und Sohn der Fami­lie Knö­tig alles geleis­tet wur­de, das kann man nur nach­voll­zie­hen, wenn man die Geschich­te der Son­nen­burg an Ort und Stel­le ver­sucht zu begrei­fen. Für den ers­ten ober­fläch­li­chen Rund­gang in die­sem musea­len Schloss haben wir geschla­ge­ne 4,5 Stun­den benötigt!
In diesen Stunden waren der Apotheker- und der Finstergarten noch gar nicht inkludiert. Die beiden Gärten folgten erst am zweiten Tag!
In die­sen Stun­den waren der Apo­the­ker- und der Fins­ter­gar­ten noch gar nicht inklu­diert. Die bei­den Gär­ten folg­ten erst am zwei­ten Tag!
Die Sonnenburg wurde in ihrem ruinösen Zustand natürlich als eine Art Steinbruch verwendet. Die Bevölkerung rundumher brachte freiwillig Gegenstände, die aus der Sonnenburg stammten, im Lauf der Zeit wieder zurück, als sie hörte und erlebte, was da wiedererstand.
Die Son­nen­burg wur­de in ihrem rui­nö­sen Zustand natür­lich als eine Art Stein­bruch ver­wen­det. Die Bevöl­ke­rung rund­um­her brach­te frei­wil­lig Gegen­stän­de, die aus der Son­nen­burg stamm­ten, im Lauf der Zeit wie­der zurück, als sie hör­te und erleb­te, was da wiedererstand.
Die rohe Apsis der Burgkirche.
Die rohe Apsis der Burgkirche.
Aus einer immer weiter verfallenden Ruine wurde ein Hotel mit seinem gegenwärtigen Angebot. Zur Geschichte des Pustertales und dieses Teils Süd-Tirols gehört diese Burg unweigerlich dazu.
Aus einer immer wei­ter ver­fal­len­den Rui­ne wur­de ein Hotel mit sei­nem gegen­wär­ti­gen Ange­bot. Zur Geschich­te des Pus­ter­ta­les und die­ses Teils Süd-Tirols gehört die­se Burg unwei­ger­lich dazu.
Auf solchen Säulen begann das Europa in jenen Jahren zu ruhen. Familie Knötig hat dies alles mühevoll und mit viel finanziellem Aufwand ausgegraben, damit unser aller Nachfahren begreifbar Geschichte erfahren. Es ist beruhigend zu wissen.
Auf sol­chen Säu­len begann das Euro­pa in jenen Jah­ren zu ruhen. Fami­lie Knö­tig hat dies alles mühe­voll und mit viel finan­zi­el­lem Auf­wand aus­ge­gra­ben, damit unser aller Nach­fah­ren begreif­bar Geschich­te erfah­ren. Es ist beru­hi­gend zu wissen.
Und es wird noch ständig weitergesucht und gegraben und gefunden...
Und es wird noch stän­dig wei­ter­ge­sucht und gegra­ben und gefunden…
Jedem, der diese Burg besucht, wird klar, dass Menschen immer nur die Technologie verbessert haben, aber immer nur das Eine wollten: Die Verbesserung ihrer Überlebensfähigkeit. Ohne Neid und Hass und Mord und Totschlag.
Jedem, der die­se Burg besucht, wird klar, dass Men­schen immer nur die Tech­no­lo­gie ver­bes­sert haben, aber immer nur das Eine woll­ten: Die Ver­bes­se­rung ihrer Über­le­bens­fä­hig­keit. Ohne Neid und Hass und Mord und Totschlag.
In der Schnitzkunst der Süd-Tiroler steckt viel Uriges, was man in den Hinterlassenschaften von hier finden kann. Eindrucksvoll.
In der Schnitz­kunst der Süd-Tiro­ler steckt viel Uri­ges, was man in den Hin­ter­las­sen­schaf­ten von hier fin­den kann. Eindrucksvoll. 
In den alten Gewölben steckt mehr als man vermuten möchte...
In den alten Gewöl­ben steckt mehr als man ver­mu­ten möchte…
Man sollte nur versuchen, zu verstehen, was einer oder eine uns da mitteilen wollte, über Jahrhunderte hinweg! Mit den Mitteln von damals.
Man soll­te nur ver­su­chen, zu ver­ste­hen, was einer oder eine uns da mit­tei­len woll­te, über Jahr­hun­der­te hin­weg! Mit den Mit­teln von damals.
Grün­der-Sohn Gun­ther Knö­tig ver­sucht es.
In diesem Fels haben hunderttausende von Menschen ihre Spuren hinterlassen, eisenbeschlagene schwere Räder, genagelte Schuhe, Sandalen, bloße Füsse...
In die­sem Fels haben hun­dert­tau­sen­de von Men­schen ihre Spu­ren hin­ter­las­sen, eisen­be­schla­ge­ne schwe­re Räder, gena­gel­te Schu­he, San­da­len, blo­ße Füsse…
Der Abgang zum Park und zum Pool...
Der Abgang zum Park und zum Pool…
Der Park-Blick in Richtung Burg.
Der Park-Blick in Rich­tung Burg.
Ein Blick noch in den frühjährlichen Innenhof der Sonnenburg. Hier kann man schon die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres genießen... - Bild: Nicole Nell
Ein Blick noch in den früh­jähr­li­chen Innen­hof der Son­nen­burg. Hier kann man schon die ers­ten wär­men­den Son­nen­strah­len des Jah­res genie­ßen… – Bild: Nico­le Nell
Ein Teil des Panoramas der Sonnenburg. Der Name hat nicht das Geringste mit der "Sonne" zu tun, aber das erklärt Ihnen gerne mit Emphatie Gunther Knötig ad personam. Oder Sie informieren sich mit Hilfe des aktuellen Buches ISBN 3-85002-514-4 im Amalthea Signum Verlag Wien, Karl Knötig: "Sonnenburg".
Ein Teil des Pan­ora­mas der Son­nen­burg. Der Name hat nicht das Gerings­te mit der “Son­ne” zu tun, aber das erklärt Ihnen ger­ne mit Empha­tie Gun­ther Knö­tig ad per­so­nam. Oder Sie infor­mie­ren sich mit Hil­fe des aktu­el­len Buches ISBN 3–85002-514–4 im Amal­thea Signum Ver­lag Wien, Karl Knö­tig: “Son­nen­burg”.