… aliquid mihi in animo est!

Auch ich muss vorweg ein „Danke“ sagen. Zunächst meinem ältesten Sohn Patrick. Dafür, dass er es trotz allem geschafft hat. Und in der Hoffnung, dass die „maltesische“ Zeit, dass ihre dazu beigetragen hat. Meiner Gattin Nicole, dafür, dass auch sie es geschafft hat – trotz widrigster Umstände und Beeinflussungen. Und meinem Sohn Luis, der es etwas leichter hatte, der seinen Weg schon sehr früh gefunden hat, für den in seinem 4. Lebensjahr der „Uniform Resource Locator“ begreifbar war, in aller Logik. Ein „Danke“ auch allen, die jemals meinen Weg gekreuzt haben und deren Weg ich gekreuzt habe. „Leben“ ist ja eine ganz einfache und im Verborgenen doch ziemlich komplizierte Vernetztheit, die schon damit beginnt, dass wir nichts vergessen oder zudecken können oder weg schieben und verdecken. Absolut nichts, besser: Nichts. Wir sind letztlich auch gar nicht fähig dazu. Da kann man tun was man will, es passiert, geschieht. Mit allen Konsequenzen. Und die können Null sein oder Unendlich. Es ist ähnlich einer Scharte, welche zu den vielen anderen hinzugefügt wird, ohne gleich ins Bewusstsein zu dringen und zu drängen. Der Faktoren und Fakten sind einfach zu viele. Machtlosigkeit ist unser Sein. Wir können auch nicht „davonrennen“. Es ist so. Und dieses IST ist ganz einfach. Viel einfacher, als es sich vorstellen lässt. Stell Dir nur vor, Du hättest irgendwann mal einen oder eine oder mehrere, gar Tausende oder Millionen von Mitmenschen, die Deiner Auffassung  nach gar keine waren, in die Wüste oder in den Tod geschickt oder ihnen auch nur eingeredet, sich zu opfern, für „das Vaterland“ etwa. Mutterland hat es ja vor grauen Jahren noch keines gegeben, zumindest in Europa nicht. Du kannst damit vielleicht leben, eine Zeit lang, nur: sterben sicher nicht. Und darum geht es schließlich. Wir leben, um zu sterben. Um mich im Lebendigen auszudrücken. Wir leben, um in anderen Dimensionen weiterzumachen. Sollte an und für sich schön sein, angenehm…

Zu den Änderungen:
Manchmal wird es nur ein Begriff sein, manches mal ein ganzer Absatz und manches mal ein ganzes „Kapitel“. Wie es die Dramaturgie erfordert. Oder das Leben.

Zu Vorwörtern gemeinhin:
Natürlich habe ich etwas gegen „Vorwörter“. Wozu schreibt man denn überhaupt etwas, wenn man diese paar Bemerkungen benötigt? Habe ich Angst davor, nicht verstanden zu werden? Muss ich zusätzlich Erklärungen abgeben? Wie viele Vorwörter musste ich in meinem Leben als „Sprecher“, als OverVoice, schon völlig sinnlos von mir geben. Also werde ichs noch einmal versuchen, ein letztes Mal. Diesmal allerdings ohne das Ende zu erkennen, vielleicht auch ohne zu wissen, dass es ein Ende ist…  😆